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Veranstaltungen Junge DCJV

Das Forschungsforum Chinesisches Recht/Research Forum Chinese Law bietet jungen Wissenschaftler*innen einen Raum zur Präsentation und Diskussion eigener Forschungsvorhaben und ‑interessen. Es fördert den Austausch über aktuelle Rechtsthemen und unterstützt gezielt den Aufbau (wissenschaftlicher) Netzwerke im Bereich des chinesisch-deutschen Rechtsaustausches.

Zur Auftaktveranstaltung dieser neuen Reihe laden wir alle Mitglieder und Freunde der Jungen DCJC herzlich ein: Frau SHANG Yifan, Doktorandin an der Universität Passau wird am 22. Oktober 2021 um 14:00 Uhr (20:00 Uhr Chinesischer Zeit) ihr Dissertationsprojekt und ihre Forschungsfrage "Quod Omnes Tangit, a parliamentary principle derived from canon law, and Tianxia Wei Gong, a cardinal Chinese political principle initiated in Confucian thinking: how have they shaped European and Chinese legal cultures?” vorstellen. Die Veranstaltung findet in Englischer Sprache und pandemiebedingt über Zoom statt. Für die Anmeldung bitten wir Sie freundlich, bis zum 20. Oktober 2021 eine Email an die Koordinatorinnen der Jungen DCJV, Sandra Michelle Röseler und Lucie Schultz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu senden. Wir lassen Ihnen die Zugangsdaten zum virtuellen Meeting dann rechtzeitig zukommen.

Das Konzept sieht vor, dass der*die Tagesredner*in mit einem kurzen Impulsvortag ein Thema vorstellt und anregende Diskussionsfragen für das Forumsplenum vorbereitet. Der Vortrag kann etwa eine These des individuellen Promotionsvorhabens oder aber Forschungsgedanken aus anderen Kontexten beinhalten. Im sich an den Vortrag anschließenden Austausch erhält der*die Vortragende Anregungen von den anderen Teilnehmenden als erfrischende Perspektive und Reflexion zur vorgestellten Arbeit.

Wer sich für eine Promotion oder ein anderes Forschungsvorhaben im Bereich des chinesischen Rechts entscheidet, bewegt sich derzeit in einem noch vergleichsweise überschaubaren Forschungsumfeld. Im Vergleich zu anderen Rechtsgebieten gibt es bisher nur begrenzte Möglichkeiten, mit Gleichgesinnten im Rahmen von Austauschgesprächen und Fachdiskussionen in Kontakt zu treten. Die Junge DCJV möchte daher mit ihrem neuen Format des „Forschungsforums zum Chinesischen Recht“ eine überregionale Plattform für diesen wichtigen Fachaustauschschaffen. In Pandemiezeiten und darüber hinaus soll hierbei verstärkt auf Vorzüge von Onlineformaten zurückgegriffen werden. Durch eine übliche Veranstaltungsterminierung zur europäischen Mittagszeit soll insbesondere auch Mitgliedern mit Aufenthaltsort in China die Teilnahme ermöglicht werden.

Call for Participation: Das Forumskonzept lebt davon, dass sich Interessierte aktiv mit einbringen. Wenn Sie sich also vorstellen können, diese neue Veranstaltungsreihe der Jungen DCJV durch einen Beitrag zu bereichern, freuen wir uns über eine Rückmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sobald sich Vortragende finden, werden die jeweiligen Termine mit genügend Vorlauf angekündigt.

In diesem Veranstaltungsformat kommen die Koryphäen auf dem Gebiet des chinesischen Rechts zu Wort. In verschiedenen Gastvorträgen gewinnen die Teilnehmenden Eindrücke von aktuellen Themen der deutsch-chinesischen Rechtspraxis und der sinojuristischen Wissenschaft.

In der Vergangenheit konnten wir als Gastredner*innen bereits gewinnen

  • Frau Prof. Dr. Yuanshi Bu, Universitätsprofessorin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Lehrstuhl für Internationales Wirtschaftsrecht mit Schwerpunkt Ostasien mit einem Beitrag zur Übersetzung deutschsprachiger Literatur in China
  • Frau Prof. Dr. Ninon Colneric, ehemalige Ko-Dekanin der China-EU School of Law (CESL) an der China University of Political Science and Law (CUPL) in Peking mit einem Beitrag zum Chinesischen Arbeitsrecht
  • Herrn Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler, Wissenschaftlicher Referent und Leiter des Kompetenzzentrums China und Korea am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg mit einem Vortrag zum Thema „Das neue chinesische Zivilgesetzbuch als Herausforderung für die sinojuristische Wissenschaft".

Die Veranstaltungen finden bis auf weiteres online über das Videokonferenzformat „Zoom“ statt.